Löffingen stellte bisher den erfolgreichsten Angriff der Liga. Wie zuletzt begann die Partie etwas zäh. Der Ball lief zu langsam nach vorne, so gab es auf beiden Seiten zwei Möglichkeiten. Den Anfang machte Kevin Tofahrn, der Hüter war zur Stelle. Der erste Löffinger Schuss ging weit drüber, der nächste knapp vorbei. In der 27. Minute wurde eine Tofahrn Flanke vor das Tor verlängert, Luis Wäschle nickte ein zum 0:1. Chancen hatte dann nur noch GoBi. Wäschle aus 16m, knapp vorbei (29.). Bei Jan Faude hatte der Hüter die Hand dran (32.). Dann hatte Tofahrn noch ne Gute. Nach dem Wechsel hätte der SC schnell auf 0:2 erhöhen müssen. Stattdessen landete ein „Sonntagschuss“ im seit der 28. Minute von Lars Strölin gehüteten Tor (55.). Die sonst stabile Abwehr hatte nicht sauber geklärt. Mit Unterstützung der Löffinger Abwehr gelang Marco Gruber das 1:2. Der SC übernahm komplett das Kommando. Ein guter Torhüter und die eklatante Abschluss-schwäche verhinderten ein zweistelliges Ergebnis. Zunächst traf Jan Faude aus 25m links unten zum 1:3. Es folgten Chancen fast im Minutentakt. Gruber (69.), Wäschle (71.), Schmittschneider (72./74./76.), dann wieder Wäschle (79.) hätten das Päckle schnüren können. Ein 17m Schuss knapp neben das GoBi Tor war alles vom Gastgeber (81.). Als Abwehrspieler Yannik Kurz knapp über der Mittellinie loslief und nicht angegriffen wurde, blieb ihm keine Wahl, er setzte die Kugel souverän zum 1:4 ins Netz. Marco Gruber war drei Minuten später der Top Vorbereiter, Robin Bührer hatte beim 1:5 keine Mühe. Aufgrund der vielen Möglichkeiten war der klare Erfolg mehr als hochverdient.

Tore: 0:1 (26.) Wäschle, 1:1 (55.) Trenkle, 1:2 (65.) Gruber, 1:3 (70.) Jan Faude, 1:4 (84.) Kurz, 1:5 (87.) Bührer